Am Sonntag ging’s um die Wurst…

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Radfahren macht hungrig. Vor allem, wenn die Klassikerausfahrt zur 6-Hügel-Runde ruft. Denn da werden aus sechs Hügeln gerne mal elf. Oder vierzehn. Besser ist es, man hört irgendwann einfach auf zu zählen und erkennt, dass es überall, wo es rauf geht, auch wieder runter geht. Gleichgültigkeit hilft Berge zu meistern. Hauptsache nach der Tortur wird gegrillt.

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Die Startbedingungen hätten bei unserer Augusttour kaum besser sein können: strahlender Sonnenschein, weiße Schäfchenwolken am knallblauen Himmel und Temperaturen zwischen 24 und 30°. Bei solch perfektem Postkartenwetter ließen sich unsere Stahlfahrerinnen und -fahrer nicht lumpen und brachten fast ausnahmslos Ihr feinstes Material an den Start. Chrom, poliertes Aluminium und bunte Rahmenfarben blitzten und blinkten in der Sonne um die Wette. Unterm Strich gab’s nur Gewinner zu sehen.

Vielen regelmäßigen Gästen ist die 6-Hügel-Runde zwischen Knittkuhl und Eggerscheidt mittlerweile gut bekannt, jedoch die zusätzlich angehängte Schleife durch das Angerbachtal war für einige Neuland. Gerade dieser Streckenabschnitt mit dem wellenförmigen Profil entlang dem Angerbach gehört zum Schönsten, was man in Düsseldorf und Umgebung fahren kann. Natur satt gespickt mit schönen alten Bauernhöfen. An einem dieser Höfe gab es dann mit der Unterstützung eines Anwohners auch ein Refill der Wasserflaschen, stilecht aus dem geknickten Wasserschlauch. Ein grosses Glück für uns alle, vor allem für jene, deren Bidon bereits ausgetrocknet war. Und eine sehr nette Geste des Hausherren. Danke !

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Zum Abschluss der Tour teilte sich das Peloton in zwei Teile. Die Ausreißergruppe um die niederländischen Bergspezialisten und das sauerländische Gebirgsjägertrio machte sich auf, mit der Muur von Hasselbeck, auch gerne “Il Muro” genannt, die letzten Bergwertungspunkte einzufahren, während der kleinere Teil des Pelotons eine Abkürzung nahm und sich bereits dem Aufbau der Bierbänke für das Grillfest widmete.

Nach der Rückkehr rann eiskaltes Bier mit und ohne Umdrehungen durch trockene Kehlen, leckere Cremes und Salate von Lara Feinkost und die unübertroffene, vielgelobte Currywurst füllten leergefahrene Speicher im Handumdrehen wieder auf und sorgten für ein zufriedenes Lächeln auf allen Gesichtern.

Vorm Start und nach der Rückkehr:


An dieser Stelle ein riesengroßes Dankeschön an alle, die mit uns fahren, uns unterstützen und helfen. Es macht sehr viel Spaß mit Euch.  Und so geht es weiter: Am ersten September steht unsere Saisonabschlussfahrt ins Haus, im Oktober machen wir wieder Betriebsferien in Italien und dann geht es schon so langsam in die Winter- und Bahnsaison mit unserem Klassiker-Bahntag am Horizont. Die Kurbeln drehen sich immer weiter.

Bis bald,

Eure Klassikermannschaft

Bilder der Ausfahrt

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3 Responses to Am Sonntag ging’s um die Wurst…

  1. mal wieder sehr schöner bericht und super bilder,konnte leider infolge zu hohen alcowerten vom vorabend nicht-aus krefeld-anfahren.versuche es am 1.9. mit altem chesini.gibt es eine chance,die beschriebene strecke nachzufahren?eine genauere wegbeschreibung wäre toll.bis dahin gute fahrt w.j.

  2. Ja Mensch, da ist die Saison schon fast wieder vorbei. Die Fotos werden immer besser! Bis bald… in Büttgen? 😉

    Grüße

    André

    • avatar cwien says:

      Schön, dass euch die Bilder gefallen. Kommt sicherlich auch daher, dass wir teilweise die Bildregie in neue Hände gelegt haben. 😉

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