Sonne, Pech & Pannen… die Klassikerausfahrt vom 01.05.2011

Eine ereignisreiche Pannenrunde mit unterschiedlichen Bastelaufgaben zum Tag der Arbeit: unsere Klassikerausfahrt hatte einige Prüfungen parat und hat dennoch oder gerade deshalb sehr viel Spaß gemacht.

Danke an alle Mitfahrer, es war toll, eine so große Truppe auf einer Ausfahrt zu erleben.

Das man den Tag der Arbeit manchmal so wörtlich nehmen muss, war beim Start heute Morgen noch niemandem klar. Schon nach wenigen Kilometern wurden weggeworfene Glasflaschen direkt am Schlossturm dem ersten Fahrer zum Verhängnis. Ein alter Schlauchreifen verabschiedet sich unter solchen Bedingungen schnell, noch ärgerlicher ist es, wenn Ersatz fehlt. Somit war die Klassikerausfahrt für den Fahrer mit dem englischen Viscount leider sehr schnell beendet. Für alle anderen ging es am Rhein entlang bis zur Fleher Brücke und von dort aus an den Rand von Neuss.

Ein lockeres Hinterrad sorgte für eine weitere Bastelrunde und eine kleine Pause, bevor die Fahrt über die Felder und durch kleine Waldabschnitte am Erfttal mit L’Eroica-ähnlichem Schotterbelag weitergehen konnte.

Nicht weit von der Allrather Höhe gab es eine kurze Verschnaufpause, bis es dann wieder Richtung Norden ging. Der „demRadGottSeisGedankt“ glimpflich verlaufene Sturz eines Teilnehmers in einer sandigen Kurve zog dann ein ganzes Bündel von Umbaumaßnahmen nach sich. Zuerst verabschiedete sich eine Pedale im vollen Antritt und verursachte eine gerissene Speiche, kaum war diese Basteleinheit beendet, gab es einen Plattfuß, der nur Dank einer von einem entspannten Rentnerpaar geliehenen klassikerkompatiblen Pumpe behoben werden konnte. Der Anschluss an das Hauptfeld der Klassikerhelden/innen war für alle Pannenhelfer nicht mehr machbar, somit ging es in verschiedenen Gruppen über unterschiedliche Routen Richtung Düsseldorf.

Zumindest gab’s dort beim Zusammenfinden der Gruppe genug Gesprächstoff und die einheitliche Erkenntnis, dass eine solche Runde selbst als Pannenmarathon enorm viel Spaß bereitet.

Unser Dank gilt den mehr als 30 Fahrern, die heute dabei waren und teilweise bereits zum Start ordentlich Entfernungen hinter sich gebracht hatten, um dabei zu sein.

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