Klassiker im April – Erst die kleine Runde, dann die große Ronde

Der Saisonauftakt der Klassikerausfahrt im März 2016 darf als gelungen bezeichnet werden – ein gewohnt gut gelauntes Peloton, schicke gewartete Räder und die übelsten Wetterprognosen Lügen strafender Sonnenschein. Perfekt. Schauen wir mal, was der April so bringt, denn der macht ja bekanntlich was er will.

Damit uns allen nicht langweilig wird, werden wir im April zumindest einen Hauch von Höhenmetern einbauen. Nichts, was euch richtig Schwitzen lässt, aber eine Tour, wo ihr mal kurz für ein paar Meter aus dem Sattel gehen könnt, um eure ausgeprägte Wadenmuskulatur zur Geltung zu bringen. Sofern wir denn mit kurzer oder zumindest 3/4-Hose unterwegs sind.

Eines unserer eigenen Highlights des Saisondebüts würden wir gerne die gesamte Saison über bei der Klassikerausfahrt begrüßen können: nahezu keine Pannen. Wir glauben langsam, dass unsere ewigen Klugscheißereien und Litaneien von Radpflege, Wartung und Einstellung Früchte tragen: ein einziger Plattfuß im März, das ist kaum erwähnenswert. Wir hoffen, die Zeiten, wo man mit dem aus dem Keller gezerrten Alteisen einfach mal nach Düsseldorf gekommen ist und sich nach 6 Kilometern gewundert hat, warum der Umwerfer auf halb acht hängt, sind hoffentlich für immer vorbei. Finden wir extrem gut, Radfahren macht nämlich allen mehr Spaß, als dem Bicycle Repair Man bei der Arbeit zuzuschauen. Klar, so ein Platten kann immer passieren, aber bei einem neuen vernünftigen Mantel nicht so oft wie bei antiken Pellen, bei denen der Schlauch schon durch die Karkasse Hallo sagt.

Während wir also das top gewartete olle Gelumps durch die Gegend bewegen, lassen die Profis in der leidgeprüften belgischen Nachbarschaft die modernen Pedale kreisen. Am 3. April schaut die gesamte Radsportwelt auf einen der ultimativen Frühjahrsklassiker, zur Ronde nach Flandern. 264 Kilometer zwischen Brügge und Oudenaarde, garniert mit 19 ordentlichen Rampen und knochenschüttelnden Pavé-Abschnitten. Nach unserer Rückkehr werden wir in der Mütze hocken und dort das Rennen zu Ende gucken. Alle, die mit uns gefahren sind sowie auch alle, die einfach nur Lust haben, in guter Gesellschaft ein spannendes Rennen zu schauen, sind herzlichst eingeladen. Schauen wir mal, ob nur London sowas schafft oder ob Düsseldorf angesichts des Grand Départ langsam auch in Schwung kommt und Lust auf Public Viewing bei Radsportereignissen hat.

Also gut: erst fahren, dann gucken. Oder nur gucken. Oder nur fahren. In jedem Fall haben wir Lust auf ein paar schöne Stunden mit euch. Auf dem Sattel und in der Mütze.

Sonntag, 3. April 2016. Treffen 10:30 Uhr, Start 11:00 Uhr.

Wir sind so ab 14:00 Uhr zurück in der Mütze und freuen uns auf zahlreiche weitere Besucher, ob direkt von der eigenen Tour oder der eigenen Couch kommend ist egal.

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